Neu in der Caropedia: Kirchturm-Legende, Gummitiere und Hühnergötter

Aug 11, 13 • alle, Schon gewusst?No CommentsRead More »

Caropedia1_TextHühnergötter

Als Hühnergott wird ein Stein bezeichnet, der ein natürlich entstandenes Loch hat. An der Ost- und Nordsee kann man besonders Feuersteine finden, bei denen durch Witterung und Zeit die Kalksteineinlagerungen verschwunden sind und  – im manchen Fällen – ein Loch bilden. Man glaubte früher, dass ein solcher Stein, aufgehängt zum Beispiel im Hühnerstall, das Vieh schützt und es produktiver werden lässt. Also die Hühner beispielsweise mehr Eier legen. Dieser Aberglaube übertrug sich irgendwann auf das Wohnhaus und manche glauben bis heute, dass diese Steine vor Unglück und „bösen Blicken“ schützen. Allerdings nur wenn sie aufgehängt sind und der Strick zum Aufhängen durch das Loch führt.

 

Kirchturmspitze im Biggesee

Als der Biggesee im Kreis Olpe gestaut wurde, versanken mehrere Dörfer. Immer wieder wird die Legende von der sichtbaren Kirchturmspitze bei niedrigem Wasserstand erzählt, doch das ist Quatsch. Alle Gebäude der 13 versunkenen Dörfer wurden vor der Flutung eingerissen, sonst wäre Fährverkehr eine waghalsige Angelegenheit. Lediglich Grundmauern, Fundamente und Brücken sind noch erkennbar, wenn man danach taucht. Sollte doch Jemand eine Kirchturmspitze sehen: Bitte Beweisfoto machen und mir schicken!

 

Frucht- vs. Weingummi

Neben anderen Bestandteilen enthalten „gummiartige Süßigkeiten“ Säure – zur Haltbarmachung und geschmacklichen Aufwertung. Der Unterschied zwischen Frucht- und Weingummi ist, dass für Fruchtgummi Fruchtsäure oder Milchsäure verwendet wird und bei Weingummi Weinsäure.

 

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